· 

Fasten - oder modern ausgedrückt Detox

Was bedeutet Fastenzeit für euch? Worauf verzichtet ihr?

Früher hatte Fasten hauptsächlich religiöse Bedeutung, doch mittlerweile ist es weit mehr als das. 

Fasten soll gesünder machen, den Körper entschlacken und entgiften. Wir verzichten über einen gewissen Zeitraum auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel, die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Die einen sehen es als Einstieg in ein gesünderes Leben oder als Beginn einer Gewichtsabnahme, die anderen wollen ihr Immunsystem stärken und ihren Darm regenerieren. Fasten kann aber auch Hautprobleme verbessern oder für eine positivere Stimmung sorgen.

 

Je nach Fastenart wird auf unterschiedliche Lebensmittel verzichtet. Beim Saftfasten gibt es hauptsächlich Obst- und Gemüsesäfte, abends eine heiße Gemüsebrühe. Beim Teefasten wird ausschließlich Kräutertee, Früchtetee und Wasser getrunken. Weit verbreitete Fastenarten sind das Heilfasten nach Dr. Buchinger und das Basenfasten. Es gibt mittlerweile aber unzählige verschiedene Fastenarten.  Auch das zur Zeit in Abnehmkreisen sehr beliebte Intervallfasten trägt bereits das Wort "fasten" in sich. 

Was passiert eigentlich beim Fasten im Körper?

In den ersten 10 bis 12 Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme, werden die Zuckervorräte in der Leber geleert um den Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten. Sind die Glykogenspeicher (Zuckerspeicher) leer, wird gespeichertes Fett zur Energiegewinnung genutzt. Der Fettabbau beginnt. Unsere Leber bildet aus Fettsäuren Ketone, die als Energiequelle für  Muskulatur und Gehirn dienen. Neben Fett werden auch Eiweiße als Energiequelle genutzt. Unsere Leber bildet vorübergehend aus glucogenen Aminosäuren (Eiweiße bestehen aus einzelnen Aminosäuren) Glucose/Zucker. Diese Aminosäuren kommen vor allem aus der Muskulatur. Bei längerem Fasten wird aber zum Schutz vor Muskelabbau, der Eiweißumsatz reduziert. 

 

Fasten regt außerdem die Selbstreinigung des Körpers an. 12 bis 16 Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme beginnt die sogenannte Autophagie ("sich selbst auffressen"). Zellabfall, d.h. kaputte Zellen werden von einer Biomembran umhüllt wie von einem Müllbeutel - ein Autophagosom entsteht. Spaltungsenzyme zerstückeln den Zellabfall und bauen ihn ab, daraus gewinnt der Körper neue Energie.

 

Nicht jede Fastenart ist für jeden geeignet. Manche Fastenkuren sollten von erfahrenen Fastenleitern oder Ärzten begleitet werden, vor allem wenn auf jegliche Nahrungsmittel verzichtet wird (z. B. beim Saft- oder Teefasten) oder wenn Vorerkrankungen bestehen. Das Basenfasten dagegen ist auch für Fasten-Neulinge eine ideale Einstiegsmöglichkeit in die Welt des Fastens.

Vereinbart jetzt einen Termin zur Beratung. Ich stelle euch alle Informationen zum Thema Basenfasten zusammen, inklusiv toller basenüberschüssiger Rezepte.   

Kommentar schreiben

Kommentare: 0